Monatsarchiv: "Oktober 2018"

Mittwoch 17. Oktober 2018. 20:30, pro qm, Almstadtstraße 48, 10119 Berlin Fern von Moskau in der Waldsteppe Westsibiriens liegt Russlands drittgrößte Stadt. Als Verkehrsknotenpunkt gegründet, am Reißbrett geplant, nach dem Zerfall der Sowjetunion den Kräften des freien Marktes überlassen, zählt Nowosibirsk heute zu den führenden Handels-, Kultur-, und Wissenschaftszentren des Landes. Die sozialistische Architektur der Großwohnsiedlungen, die glitzernden Fassaden der neuen Hochhaus­türme und die seit Stadtgründung existierenden Selbstbausiedlungen sind Ausdruck des schnellen Wandels dieser sibirischen Metropole. Im Übergang entstehen neue urbane Landschaften und unkontrolliert freie Zonen. So wie die dichte,Weiterlesen

Eingestellt am Oktober 5, 2018Von mZin die Kategorie Veranstaltungen

Digital Economies in the Urban Everyday

Mittwoch, 10.10.2018, 19:00 – 22:00 Uhr, im Bona Peiser (ehem. Stadtteilbibliothek), Oranienstr. 72, 10969 Berlin Erreichbarkeit: Haltestelle Moritzplatz – U8 / Haltestelle Alexandrinenstraße – Bus M29 Veranstaltung auf Englisch mit internationalen Gästen (bei Bedarf Flüsterübersetzung auf Deutsch) Gespräch zur Neuformatierung von städtischem Raum durch digitale Technologien und Plattform-Ökonomien – von der kreativen zur algorithmus-gesteuerten Stadtproduktion? Eine translokale Erkundung zwischen Moritzplatz, Brooklyn, London und Hamburg. Vor fünf Jahren hat metroZones den Creative Industry Cluster Moritzplatz untersucht. Heute scheint das Credo der kreativwirtschaftlichen Stadtproduktion dem digitalwirtschaftlichen zu weichen, allerorten ist von urbaner Smartness,Weiterlesen
Wohlfahrtstaatlich regulierte Urbanität vs. dynamische Raumerweiterungen. Wie funktioniert der Alltag in zwei Großwohnsiedlungen sehr unterschiedlicher Kontexte? Ein Mini-Workshop mit Bildern und Thesen der georgischen Architektin Tinatin Gurgenidze, lokalen Expertisen aus Spandau und städtischen Erkundungen vor Ort untersucht jeweils formale Strukturen und informelle Dynamiken, beteiligte Akteure und Institutionen. Die Siedlung Heerstraße Nord in Spandau wurde zwischen 1962 und Anfang der 80er Jahre als Trabantenstadt am westlichen Stadtrand gebaut – in der Annahme, dass alle ihre Bewohner im fordistischen Arbeitsverhältnis stehen und ein eigenes Auto besitzen. Knapp eine Dekade nach der ErrichtungWeiterlesen

Eingestellt am Oktober 1, 2018Von mZin die Kategorie Aktuell, Veranstaltungen

Neues Hellersdorf: Acts of Citizenship

Die Veranstaltung diskutiert die sozialen und städtischen Veränderungen in der Großwohnsiedlung Neues Hellersdorf zwischen Rechtsruck und migratischer Aneignung. Durch Erzählungen von alltäglichen Praktiken der Wohnungs- und Arbeitssuche, einem Gespräch zu Urban Citizenship sowie einem Vergleich mit der Situation in ähnlichen Siedlungen in Frankreich soll das Recht auf urbane „Normalität“ diskutiert werden. 2013 attackierte die NPD zum Bundestagswahlkampf die neu eingerichtete Gemeinschaftsunterkunft Maxi-Wander-Straße Hellersdorf. Aufmärsche zur ehemaligen Schule beim U-Bahnhof Cottbusser Platz brachten der NPD wie auch der damals noch jungen AfD knapp 5 Prozent der Erststimmen ein. 2018 suchen immerWeiterlesen