Peripherien

Wohlfahrtstaatlich regulierte Urbanität vs. dynamische Raumerweiterungen. Wie funktioniert der Alltag in zwei Großwohnsiedlungen sehr unterschiedlicher Kontexte? Ein Mini-Workshop mit Bildern und Thesen der georgischen Architektin Tinatin Gurgenidze, lokalen Expertisen aus Spandau und städtischen Erkundungen vor Ort untersucht jeweils formale Strukturen und informelle Dynamiken, beteiligte Akteure und Institutionen. Die Siedlung Heerstraße Nord in Spandau wurde zwischen 1962 und Anfang der 80er Jahre als Trabantenstadt am westlichen Stadtrand gebaut – in der Annahme, dass alle ihre Bewohner im fordistischen Arbeitsverhältnis stehen und ein eigenes Auto besitzen. Knapp eine Dekade nach der ErrichtungWeiterlesen

Eingestellt am März 2, 2017Von mZin die Kategorie Forschung, Peripherien, Produktionen

Hellersdorfer Tapete Webseite

Das Projekt „Hellersdorfer Tapete“ erkundete von 2013 bis 2015 den Stadtteil Hellersdorf als städtische Peripherie Berlins und produzierte dabei unter anderem je zwei Wandzeitungen und Tapeten. Hier gehts zur Webseite des Projekts: hellersdorfertapete.metrozones.infoWeiterlesen
Buchvorstellung mit Klaus Ronneberger und Jochen Becker (metroZones) | 1. April 2016 | 20:30 | Pro qm | Almstadtstraße 48-50 | 10119 Berlin | Tati und Pasolini? Der Komiker und der Dramatiker? Leichte Unterhaltung und schwere Geschütze? Wie geht das zusammen? Auf den ersten Blick mag es abwegig erscheinen, einen Vergleich zwischen dem italienischen Schriftsteller und Filmemacher Pier Paolo Pasolini, dem französischen Philosophen und Raumtheoretiker Henri Lefebvre sowie dem Regisseur und Satiriker Jacques Tati anzustellen. Beim näheren Hinsehen finden sich zwischen den drei Figuren verblüffende Gemeinsamkeiten, behauptet Klaus Ronneberger. Sie haben zwar jeweils einenWeiterlesen
Künstler_innen: Sabine Bitter / Helmut Weber, Giuseppe Ferrara, Maria Iorio / Raphaël Cuomo, Stefano Montesi, Rena Rädle & Vladan Jeremic, Klaus Schafler, Sandra Schäfer, Alexander Schellow, Joel Sternfeld, Tobias Zielony. Key Visual: Markus Weisbeck Die Ausstellung erkundet die Via Casilina, eine Ausfallstraße Roms in Richtung Südosten von Porta Maggiore bis an die Stadtgrenze und darüber hinaus. Diese, hundert Jahren noch rein ländliche Gegend wurde im Laufe Zeit immer dichter besiedelt. Der informelle Wachstum der Stadt Rom und die vielfältigen Formen der Informalität sind Ausdruck ihrer Besonderheit und des urbanen Eigensinns.Weiterlesen