metroZones.Saloon #8. Lo urbano_städtische Perspektiven aus Lateinamerika

metroZones.Saloon #8. Lo urbano_städtische Perspektiven aus Lateinamerika
Buchpräsentation mit Anne Huffschmid, Kathrin Wildner, Christine Hentschel + Joanna Kusiak
8. Juli 2013 – 20:30, Pro qm Buchhandlung

Mexiko-Stadt, Buenos Aires oder Sâo Paulo sind langjährige Forschungsfelder der internationalen Metropolenforschung. Kaum bekannt hingegen ist hierzulande, wie Lateinamerikaner_innen selbst das Städtische beforschen, welche konzeptuellen Ansätze und Zugänge sie dabei entwickeln und was andernorts womöglich davon zu lernen wäre. Der Band „Stadtforschung aus Lateinamerika“ versammelt einige der zentrale Positionen der aktuellen Estudios Urbanos, um sie erstmals in deutscher Sprache zugänglich zu machen und die Debatte damit zu ‚transnationalisieren‘. In über 20 Beiträgen, die eigens für den Band verfasst, adaptiert und übersetzt worden sind, geht es um lateinamerikanische Perspektiven auf urbane Mobilität und Territorialitäten, öffentliche Räume und Sozialität sowie auf die Macht urbaner Imaginarios.

Mit den Herausgeberinnen Anne Huffschmid (mZ, Freie Universität Berlin) und Kathrin Wildner (mZ, HafenCity Universität, Hamburg) diskutieren Christine Hentschel (Humboldt Universität Berlin) und Joanna Kusiak (Universität Warschau)

Anne Huffschmid & Kathrin Wildner (Hg)
Stadtforschung aus Lateinamerika. Neue urbane Szenarien: Öffentlichkeit, Territorialität, Imaginarios
Transcript 2013

___
metroZones_saloon 8 in der Reihe: Stadtforschung dezentrieren – Eine Veranstaltungsreihe von metroZones zu neuen urbanen Perspektiven
metroZones interessiert sich für urbane Erfahrungen jenseits der etablierten Perspektiven. Mit der Reihe Stadtforschung dezentrieren werden (Mega)Städte und Forschungen aus dem globalen Süden fokussiert, ohne dabei in die klassischen Stereotype, Moloch- oder Vitalitätsdiskurse zu verfallen. Dabei geht nicht um Regionalisierung der urbanen Welten, sondern im Gegenteil – im Sinne einer tendenziell post- und dekolonialen Perspektive – um Querbezüge und  übergreifendes stadtkritische Reflektionen. Die Veranstaltungen bringen Stadtforschende, Aktivisten, Künstlerinnen und sonstige Produzenten von Stadt ins Gespräch und richten sich an ein breites, stadt- und weltinteressiertes Publikum.